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  • Edward Buchmüller

Portugal



Immer mehr Menschen begeistern sich für dieses wunderschöne Land. Ist auch kein wunder, denn neben Lissabon, welches der Touristen Hotspot überhaupt geworden ist, gibt es noch viele lebhafte und bemerkenswerte Orte.

Da fragt man sich doch warum nach Bali oder Thailand? Wenns um die Ecke auch was zu sehen gibt.


Auf unserer Tour in Portugal lebten wir in Almade, neben der so oder so schon Bergigen Landschaft hatten wir das Glück auf einer wirklich hohen Fläche zu wohnen, gleich neben dem Cristo Rei der von uns aus nur ca. 15 Minuten Fußweg entfernt war. Auf dem weg dorthin findet man viele bunte traditionelle Gebäude, die einen gewissen Charme haben und für sich schön sind.



Der Cristo Rei ist einer, der vielen Hotspots dies neben Lissabon zu begutachten gibt, man kann nicht erahnen, wie riesig diese Statue ist, erst wenn man tatsächlich neben ihr steht, wird man sich dessen erst bewusst. Neben der bemerkenswerten Größe und Architektur kann man über ganz Portugal hinweg blicken, dort oben hat man nämlich den perfekten Spot, um über weite Gebiete zu schauen. Sowie auch direkt auf die "Ponte 25 de Abril" so heißt nämlich die über 2000 m lange Brücke über die nicht nur Autos, sondern auch Züge Fahren.



Von uns aus war auch der Strand Costa da Caparica nicht weit entfernt den man nur empfehlen kann. Mit den unzähligen Strandbars macht das Entspannen und chillen gleich doppelten spaß und man findet garantiert seine persönliche Lieblingsbar so wie wir "daWave" fanden, freundliches Personal bequeme sitz und Liegeplätze, mit der Aussicht auf das Meer und relativ weit vom üblichen Touri platz, was will man mehr?


Mit der App Rome2rio konnten wir uns gut durch das Bus und Bahn netz navigieren, so das wir immer den passenden Anschluss fanden, typischerweise fuhren wir demnach auch nach Lissabon, was laut Community ein Muss ist, aber das taten wir mit nem Schiff und dockten zuerst beim Cais do Sodre an.


Von dort aus gingen wir zu Fuß, zum sogenannten muss. Ja, es war, wie soll man sagen, einfach überfüllt, genau dort wo die Straßen so eng verzwickt und die Straßenbahnen dahin fuhren, sollte es schön sein, aber das war es nicht. Ja, die Gebäude die Atmosphäre war schön, dennoch merkte man an diesem Ort, was die Gesellschaft mit einem Land bzw. einem Ort machen kann, selbst außerhalb der Hauptsession war es einfach voll, durch den heftigen Touristen boom schlossen viele Läden außerhalb Lissabons um entweder dort anzuschließen oder einfach keine Kunden mehr kamen. Es ist auf sehr bedauerlich, da Portugal wirklich viel mehr bietet als nur Lissabon.


Uns hatten jedenfalls ein paar Stunden gereicht, um von dort wieder verschwinden zu wollen.


Weiter ging es nach Lagos, ein Ort, von dem ich wirklich sagen kann, da muss man hin! Wir hatten eine kleine Zug Fahrt mit zwei zwischen Stationen, nachdem meine Freundin mich dazu genötigt hatte, da ich eher ein gemütlicher Mensch bin und gern auf einem Platz verweile. Nach ca. 5 Stunden Zugfahrt und vielem Nörgeln meinerseits, war ich ihr dennoch dankbar.


Lagos ist einfach bemerkenswert. Als wir dort ankamen, sprang einem die frische Salzwasser Brise vom Kanal ins Gesicht, wo auch viele Schiffe andockten. Leider habe ich kein Foto von, aber ihr müsst euch das Mal so vorstellen, es war ein moderner und gepflegter Ort, eine weite breite Straße zierte den weg entlang am Kanal, rechts daneben die Hauptstraße, getrennt durch Palmen und Touristen ständen, so gingen wir entlang der Straße, zu unserem Hotel mit dem Namen "Carvi Beach Hotel Algarve".


Ein bescheidenes Hotel, dennoch sehr gemütlich und gastfreundlich. Der Ausblick von der Dachterrasse auf das Meer und das gute Essen machen das Hotel noch Charmanter. Das highlight jedoch befand sich hinter dem Hotel, nach einem schönen Spaziergang fanden wir, einen wundervollen Strand abschnitt, mit orange farbenen Felsen, klarem Wasser und ruhe vor, denn es waren wirklich wenige Personen am Strand, so das man den Moment auch wirklich genießen konnte und die Atmosphäre auf sich wirken ließ.


Nach einer Nacht im Hotel ging es dann nach"Ponta da Piedade" auch ein sehenswürdiger Platz den man sich unbedingt anschauen sollte, er bietet eine wahre Inspiration und fasziniert einen auf einer ganz besonderen ebene. Über eine weite Wiesenfläche mit kurzem Gras und verschiedensten Blumen entlang eines eingestampften Gehwegs, findet man diesen Hotspot.



Etwas abenteuerlich ist dieser Pfad auch, denn um diesen Platz zu erreichen muss man schon gewisse Hürden auf sich nehmen und bei diesem Klima ist es kein leichtes weite Strecken zu überwinden, zudem gibt es ein Tal, dass man über in Felsen eingehauene Treppen absteigen muss. Aber der Aufwand lohnt sich, neben diesem Platz gibt es noch viele weitere Aussichtsplätze um über den Horizont des Meeres zu schauen.


Gerne wäre ich länger geblieben, doch das werde ich eher beim nächsten mal. Anschließend ging es wieder zurück nach Almada, wo wir den Rest unseres Urlaubs genüsslich verbracht haben und uns erholt hatten.

Es lohnt sich doch manchmal, Kompromisse einzugehen. Portugal kann man weitgehend empfehlen, um Ruhe zu finden oder auch um abenteuer zu beschreiten. Für jeden ein Muss der Beides will.


Für mich persönlich geht es ohne Portugal nicht mehr, die bergige Landschaft, die Atmosphäre, die Vielfalt und das gute Essen habens mir angetan und ich kann nur davon schwärmen.

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